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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Höhlenrettung

Seit 2009 ist die Bergwachtbereitschaft Freilassing die zuständige Höhlenrettungswache der Bergwacht Region Chiemgau.

Seitdem wird natürlich viel Zeit und auch finanzielle Aufwendungen in die Ausbildung und Qualifizierung der Höhlenretter investiert. Denn Höhlenrettung erfordert das Herangehen an die eigenen körperlichen und geistigen Grenzen: das kann nicht jeder, und jeder muss auch seine Grenzen kennen lernen. Für die Sicherheit der Einsatzgruppe, sich selbst und nicht zuletzt für den Patienten.

Das Training für das persönliche Können der Höhlenretter in Theorie und Praxis:

  • Einseiltechnik (Abstieg / Aufstieg am Seil in Schächten und Seileinbauten)
  • Befahrung von einfachen bis zu sehr anspruchsvollen Höhlen (Enge, Tiefe, Kälte, Nässe, Biwak, physische und psychische Eignung, Forschung)
  • Selbst- und Kameradenrettung

Dazu kommt die Spezialausbildung zum Höhlenretter mit z.T. überregionalen Kursen, Übungen und Ausbildungen:

  • Lehrgänge der BW Bayern zum Höhlenretter Modul I und II (insgesamt 7 Ausbildungstage)
  • Transporttechniken der Rettungstrage (Seilbahnen, Aufzüge, händischer Transport)
  • spezielle Sanitätsausbildung für das Umfeld "Höhle"
  • Ausbildung zum Fachberater "Höhlenrettung" und Einsatzleiter / Bergeleiter

Nicht zu vergessen sind aber die zahlreichen Aufgaben im alltäglichen Bergrettungsdienst. Auch dieser erfordert nach wie vor viel Engagement und Leistungsbereitschaft der Bergwachtler.

Regelmäßiges Training, dazu Verbesserung und Wartung der Höhlenrettungsausrüstung

Auch nach Jahren sowie großen und kleinen Einsätzen gestaltet sich der Aufbau der Höhlenrettungswache der Bergwacht Freilassing aufwändig. Inzwischen werkeln und trainieren dreizehn aktive Höhlenretter mit der speziellen Ausrüstung.

Immer wieder schwierig gestaltet sich die reguläre und die Ersatzbeschaffung der notwendigen Ausrüstung für die Ausbildung und den Einsatz. Insbesondere nach Übungen ist ein hoher Reinigungsaufwand für die dann zumeist extrem verschmutzte Ausrüstung notwendig. Bei Einsätzen ist da oftmals einfacher, da dabei sehr viel Material "verloren" geht.

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