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Montag, 21. Januar 2019

Knieverletzung eines Skitourengehers am Feichteck und Reanimation an einem Nachmittag für die Bergwacht Rosenheim - Samerberg

Skitourengeher verletzt sich bei der Abfahrt vom Feichteck und muss vor Einbruch der Dunkelheit gerettet werden. Im Anschluss an diesen Einsatz geht ein weiterer Alarm ein.

Gegen 14:45 Uhr ging in der Bergrettungswache Samerberg der erste Alarm ein. Bei der Abfahrt vom Feichteck hat sich ein 30-jähriger Skifahrer eine Knieverletzung zugezogen. Die Unfallstelle lag im Waldstück unterhalb der Feichteck Alm. Neun Bergretter machten sich daraufhin auf den Weg zum Einsatzort. Aufgrund des vielen Schnees und blockierter Forstwege durch umgestürzte Bäume musste ein großer Teil der Aufstiegsroute zu Fuß zurückgelegt werden. Da ein Abtransport mit dem Akja über das eisige und zum Teil steile Gelände mehrere Stunden gedauert hätte, wurde ein Hubschrauber angefordert. Der Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München wurde an der Einsatzstelle von den Bergrettern eingewiesen und konnte kurze Zeit später den Patienten mit der Seilwinde an Bord holen. Ein Dank gilt bei diesem Einsatz der hervorragenden Erstversorgung durch die Passanten und Begleiter des Patienten. Besonders im Winter ist der Wärmeerhalt mit aktiven Wärmedecken und einem Biwaksack eines der wichtigsten Maßnahmen zur Erstversorgung.

Auf der Rückfahrt zur Rettungswache nach dem ersten Einsatz wurde die Mannschaft der Bergwacht Rosenheim – Samerberg zum nächsten Einsatz gerufen. Hier sollte die Erstversorgung einer bewusstlosen Person in einem nahegelegenen Samerberger Ortsteil übernommen werden. Bei Ankunft am Patienten wurde durch die Bergretter ein Kreislauf-Stillstand festgestellt und umgehend mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen. Nach Ankunft des Landrettungsdienstes wurde der Patient an diesen Übergeben und ins Krankenhaus nach Rosenheim gebracht.

Gegen 20 Uhr waren die Einsätze für die zehn Bergretter abgeschlossen.

 

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