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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Sonntag, 1. Februar 2015

Reanimation auf Skiloipe am Ochsenkopf

FLECKL, LKR. BAYREUTH. Perfekt funktionierte die Rettungskette, als am Sonntag ein Mann auf einer Langlaufloipe am Ochsenkopf bewusstlos zusammen brach.

Um 12:55 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Bayreuth-Kulmbach den Rettungsstützpunkt der Bergwacht Bayreuth in Fleckl am Ochsenkopf. Ein Mann war auf einer Loipe bei Grassemann plötzlich zusammen gebrochen und zeigte keine Lebenszeichen mehr. Mit dem Motorschlitten rückte die diensthabende Besatzung aus und suchte die Einsatzstelle auf der Loipe. Wenige Minuten später fanden sie dort einen 49-jährigen Mann vor, der einen Herzkreislaufstillstand erlitten hatte. Seine Begleiter reagierten absolut vorbildlich und hatten bereits mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. 

Die Helfer der Bergwacht übernahmen die Herz-Lungen-Wiederbelebung, sicherten einen Kreislaufzugang und die Atemwege und setzten auch den Defibrillator ein. Der alarmierte Notarzt war mit dem Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth im Anflug. Dieser konnte aber aufgrund der schlechter Sicht nicht bis an die Einsatzstelle fliegen. Daher wurde zusätzlich ein Team der Bergwacht Fichtelberg alarmiert, die mit dem Schneefahrzeug den Notarzt an einem geeigneten Landeplatz aufnahmen und an die Einsatzstelle brachten. 

Nach knapp einer Stunde zeigte der Patient wieder sichere eigene Vitalfunktionen. Er konnte mit dem Motorschlitten abtransportiert und an einen bereit stehenden Rettungswagen übergeben werden. Der Notarzt brachte den Mann in das Bayreuther Klinikum.

Autor: BW Bayreuth sw

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