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Unsere Chronik

Die Geschichte der Bereitschaft Wunsiedel ist von Anfang an eng mit der der Region Fichtelgebirge verbunden.

So ist es der Wunsiedler Hauptlehrer und Stadtrat Adam-Wilhelm Herrmann, der als neu ernannter Hauptvorsitzender des Fichtelgebirgsvereins im Juli 1922 erstmals die Gründung einer Fichtelgebirgswacht vorschlägt. Im Oktober 1922 kommt es dann im Gasthof "Bratwurstglöckerl" in Wunsiedel zur Gründung dieser Einrichtung, deren 1.Vorsitzender A.-W. Herrmann wird.

Weitere Gründungsmitglieder aus den Reihen des Fichtelgebirgsvereins Wunsiedel sind Georg Prechtel, Albin Sachs, Ernst Steinbrüchel und Dr. Hans Vestner.

 

 

 

 

Bild links:                                                                                                      Mitglieder der Bergwacht Wunsiedel bei einer Übung am Haberstein (1971)

 

Die Bergwacht Wunsiedel in Zahlen

1923 - es erfolgt der Anschluss an die Deutsche Bergwacht und die örtliche Bereitschaft wird gegründet. Das Dienstgebiet der Bereitschaft ist der Raum Luisenburg - Burgstein - Kösseine - Haberstein, zusätzlich werden Streifen im gesamten Fichtelgebirge und Steinwald durchgeführt.

1930 - Fritz Potthoff übernimmt die Leitung der Bereitschaft.

1938 - Herbert Lang tritt dessen Nachfolge an. Er leitet die Bereitschaft bis Kriegs ende.

1946 - durch Franz Heunisch wird der Dienst der Bereitschaft, zusammen mit sieben Bergwachtmännern, wieder aufgenommen. Die Sanitätsausbildung erfolgt durch den Kolonnenarzt Dr. Heinrich Martz. Das Dienstgebiet der Bereitschaft umfasst, wie früher, das gesamte Fichtelgebirge und den Steinwald. Auf der Kösseine und im Forsthaus Silberhaus sind Unfallmeldestellen eingerichtet. Wegen fehlender eigener Räume müssen die Dienste in den jeweiligen Gastzimmern durchgeführt werden.

1950 - wird von der Bereitschaft erwogen, eine Diensthütte auf der Kösseine zu erstellen. Ein Bauplan und eine Kostenzusammenstellung werden erstellt.

1951 - soll die Blockhütte (Tell-Hütte) auf der Luisenburgbühne abgetragen werden. Auf Bitten der Bereitschaft stellt die Stadt Wunsiedel die Blockhütte und ein Grundstück zum Bau eines Bergwacht-Stützpunktes am Fuße des Felsenlabyrinths zur Verfügung. Die Errichtung einer Diensthütte auf der Kösseine erübrigt sich damit.

1952 - übernimmt Ernst Wunsiedler als Nachfolger von Franz Heunisch die Leitung der Bereitschaft.

1953 - wird die Diensthütte um einen Aufenthalts- und Schlafraum erweitert.

1955 - gründen der stellvertretende Bereitschaftsleiter Viktor Sebald und sein Bruder Sofian, Sanitätsausbilder der Bereitschaft, die Bereitschaft Fichtelberg.

1957 - wird Hans Müller zum Leiter der Bereitschaft gewählt.

1961 - übernimmt Karl-Heinz Heppner die Bereitschaft von Hans Müller, der als Abteilungsleiter Bergwacht die Bereitschaften im Kreisverband Wunsiedel des Roten Kreuzes vertritt.

1973 - Helmut Beck wird zum Bereitschaftsleiter gewählt.

1976 - durch die untere Naturschutzbehörde wird der Naturschutzdienst für die Bergwacht neu geregelt. Das Dienstgebiet der Bereitschaft umfasst das Stadtgebiet Wunsiedel und einen großen Teil der Gemeinde Röslau.

1981 - der Geräteraum der Diensthütte wird um einen Anbau erweitert. Für die Bergung von Verletzten aus Langlaufloipen wird erstmals in der Bayerischen Bergwacht ein Pulka angeschafft, der vom Lions-Club Wunsiedel gespendet wird. Die Bereitschaftsleitung geht auf Werner Prell über.

1984 - die Funkanlage auf der Diensthütte für den Funkverkehr mit den Leitstellen Hof und Bayreuth sowie den anderen Dienstposten im Abschnitt wird installiert. Der Ski-Club Wunsiedel stiftet aus dem Erlös seines Skibasars der Bereitschaft ein weiteres Funkgerät zur Abwicklung des Rettungsdienstes anlässlich von Sportveranstaltungen im Gebiet des Loipenzentrums Kösseine.

1989 - übernimmt Hubert Delling die Leitung der Bereitschaft.

1990 - die Diensthütte wird mit einem Telefonanschluß ausgestattet.

1993 - mit Karin Lindner tritt die erste Frau in die Bereitschaft ein.

1997 - Hubert Delling gibt die Bereitschaftsleitung an seinen Vorgänger Werner Prell ab und wird stellvertretender Bereitschaftsleiter.

Gemeinsam mit dem Abschnitt Fichtelgebirge feiert die Bereitschaft im Oktober das 75jährige Bestehen der 1922 in Wunsiedel gegründeten Fichtelgebirgswacht, aus der die Bergwacht hervorgegangen ist.

2001 - Hans-Martin Bäcker wird zum neuen Bereitschaftsleiter und Hubert Delling zu seinem Stellvertreter gewählt.

2002 - die Stadt Wunsiedel stellt der Bereitschaft eine Garage auf der Luisenburg als Gerätedepot zur Verfügung. Im gleichen Jahr muss der morsche Dachstuhl der Diensthütte komplett erneuert werden. Die Dachkonstruktion wird vereinfacht und das Dach mit Kupfer neu eingedeckt.

2005 - bei den Neuwahlen ergibt sich keine Änderung in der Bereitschaftsleitung

2006 - durch eine einmalige Spendenaktion und die Unterstützung der Stadt Wunsiedel kann die Bergwacht Wunsiedel am 08.12.2006 ihr Einsatzfahrzeug ein ATV Yamaha Grizzly in Neumarkt/Opf. abholen.

2007 - am 27. Januar findet die offizielle Einweihungsfeier für das Geländefahrzeug im BRK-Haus in Wunsiedel statt.

2009 - bei den Neuwahlen werden erneut Hans-Martin Bäcker als Bereitschaftsleiter und Hubert Delling in ihren Ämtern bestätigt

2010 - feierliche Übergabe des Bergrettungsfahrzeugs für die Bergrettungswache Wunsiedel durch den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann und den 1. Vorsitzenden der Bergwacht Bayern Alois Glück im Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz

2011 - haben wir das Glück, die seitens der Strukturreform geforderte Bergrettungswache im Wunsiedler BRK-Heim einrichten zu dürfen. Hier sind optimale Voraussetzungen für die Unterbringung von Fahrzeugen und Büroraumen gegeben. Daher konnte ende 2011 unser bisheriges Materialdepot auf der Luisenburg aufgelöst und an die Stadt Wunsiedel zurückgegeben werden.

2013 - mit "Toni" einem Großen Münsterländer, hat die Bereitschaft erstmals einen ausgebildeten Bergwacht-Rettungshund. Mit Hundeführerin Magdalena Bauer und Hundeführer Martin Bäcker wird er zusammen mit anderen Hunden der Bergwacht Rettungshundestaffel Fichtelgebirge bei Vermißtensuchen eingesetzt.

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