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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Unsere Chronik

1955 war das Gründungsjahr der Bergwacht Fichtelberg-Neubau mit dem 1. Bereitschaftsleiter Viktor Sebald. Als Dienstbezirk, wie es damals bezeichnet wurde, wurden Hohe Mätze, Fichtelsee, Naabquelle, Weißmainfelsen, Ochsenkopf, Neugrün und Hochwald bezeichnet. Die Mitglieder wurden auf Abschnittsebene durch die verschiedensten Lehrgänge in der Sommer- und Winterrettung ausgebildet. Bereits schon in den Anfangsjahren wurde auf Landesebene der Bergwacht mitgearbeitet, mit der so genannten Edelweißwacht auf dem Jenner in Berchtesgaden.

1958 wurden auf Bitte der Bergwacht Bayreuth die Grundsteine für ihre Diensthütte von den Fichtelberger Bergwachtlern vom Steinbruch abgebaut und nach Fleckl gefahren.

1960 wurde von einer Fichtelberger Firma eine Holzbaracke erworben, um die Ausrüstung unterzubringen.

Ab 1964 wurde in einem kleinen Gemeinschaftsraum im Asenturm am Ochsenkopf ständig Vorsorgedienst geleistet.

1967 wurde im Ortsteil Neubau am Feuerwehrhaus mit gebaut, um im Gegenzug den Ausbildungsraum mitbenützen zu können.

1968 wurde der Bereitschaft ein eigenes Dienstzimmer im Asenturm am Ochsenkopf zur Verfügung gestellt. 1968 wurde das Materiallager von der zerfallenen Holzbaracke in private Räume verlegt.

Ab 1969 wurden Abseilübungen von Fahrgästen der Ochsenkopf-Sessellifte geübt. Die Zahl der verschiedensten Einsätze stieg stetig. Die Rettungsgeräte und Ausrüstung wurden unter damaligen Verhältnissen umfangreicher. Das Aufgabengebiet wurde größer. So wurden an den verschiedensten Skimeisterschaften auf der Bleaml Alm Vorsorgedienste geleistet. Kostenlos stellte die Gemeinde Fichtelberg Fahrzeuge zur Verfügung, um den gesammelten Unrat bei der Aktion Sauberer Wald im Ochsenkopfgebiet abzutransportieren.

1979 wurde im Rahmen der Asenturm Erweiterung im Erdgeschoß ein neuer Dienstraum ausgebaut. 1979 konnte erstmals ein Mitglied an einem Hubschrauberlehrgang zum Luftretter ausgebildet werden.

1980 wurde beim Leistungsvergleich der Bergwacht im Fichtelgebirge der 2. Platz belegt. 1980 wurde mit einem Ehrenabend und mit einem Zeltbetrieb das 25 jährige Bestehen gefeiert.

1981 konnte ein Geräteraum im Stammgasthaus eingerichtet werden, wo bereits die Bereitschaftsabende abgehalten werden mussten.

1984 wurde eine SEG in der Bereitschaft installiert. 5 Meldeempfänger konnte an bestimmte Mitglieder ausgegeben werden. Die Zahl der Mitglieder wuchs und durch den erweiterten Ausbildungsstand wurde dementsprechend die Ausrüstung angeglichen.

1988 wurde im Zuge der Errichtung eines Kampfrichterhauses beim örtlichen Ski-Club ein Geräteraum für die Bergwacht mit eingeplant. Als Gegenleistung halfen die Mitglieder bei der kompletten Baumaßnahme mit.

1989, 20 Jahre Seilschwebebahnen. Die Bereitschaft übernahm am Ochsenkopf die Bewirtung und betrieb eine Kletterwand. 1989 konnte nach langwierigen Anträgen ein Motorrettungsschlitten offiziell von der Bergwacht Fichtelberg-Neubau in Betrieb genommen werden. Der örtliche Ski-Club stellte am Skilift unter der Sprungschanze eine Garage für die Unterbringung zur Verfügung.

1992 konnte im Zuge der Erweiterung der Seilschwebebahn Nord am Ochsenkopf mit Unterstützung vom Landrat Dr. Dietel ein neuer Dienstraum in der Bergstation bezogen werden.

1993 wurde die erste Bergwacht-Frau im Fichtelgebirge in der Bergwacht Fichtelberg-Neubau voll ausgebildet und in den aktiven Dienst übernommen.

1994 wurde eine Bergwacht-Kindergruppe gegründet. Durch das veränderte und wiederum steigende Einsatzgeschehen war speziell in den Sommermonaten ein Fahrzeug notwendig geworden. Dies setzte wiederum eine optimale Unterbringung der Einsatzfahrzeuge und der Ausrüstung voraus.

Im Frühjahr 1998 konnte das neue Einsatzfahrzeug, ein geländegängiger VW-Bus mit fest eingebauter Liege, offiziell in Betrieb genommen werden. Im September 1998 wurde unter Teilnahme vom Landrat Dr. Dietel der Grundstein für den Bau vom neuen Bergwachthaus gelegt.

Dezember 1999 wurde ein KFZ-Anhänger für den Motorrettungsschlitten angeschafft.

Am 16. September 2000 wurde das Landrat Dr. Dietel Bergwachthaus offiziell eingeweiht. Das überwiegend in Eigenleistung entstandene Bergwachthaus besteht aus Fahrzeughalle, Geräteraum, Heizung / Trockenraum, Schulungsraum und einen Funkraum mit Büro. Finanziert wurde es unter anderem durch Spenden von Privatpersonen und Firmen und durch Zuschüsse aus der Regierung, Landratsamt, Gemeinde, Kreisverband und Bergwacht Bayern. Zum Jahrestag wird jährlich ein Tag der offenen Tür mit Ausstellung und Vorführungen veranstaltet.

Der in die Jahre gekommene Motorschlitten wurde durch einen neuen, wirtschaftlicheren Schlitten ersetzt. Die Übergabe fand im Februar 2004 statt. Das Projekt Frühdefibrillation wurde langfristig durch schulische Voraussetzungen vorbereitet. Feierlich und unter Mitwirkung vom Landrat Dr. Dietel wurde der Frühdefibrillator im Februar 2004 seiner Bestimmung übergeben.

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